Weltspartag: So wird Sparen zur Gewohnheit

Warum Sparen im Alltag oft schwer fällt und wie sich das ändern lässt
Am 30. Oktober ist Weltspartag. Ein guter Anlass, um sich mit den eigenen Spargewohnheiten zu beschäftigen. Denn auch wenn du Geld zurückzulegen willst, gelingt das im Alltag nicht immer. Woran könnte das liegen? Und wie können kleine Veränderungen und digitale Sparfunktionen dabei helfen, regelmäßig zu sparen?

Was steckt hinter dem Weltspartag?

Der Weltspartag hat eine über 100-jährige Geschichte. Er wurde 1924 auf dem ersten internationalen Sparkassenkongress in Mailand ins Leben gerufen und 1925 erstmals gefeiert. Ziel war es, das Bewusstsein für die Bedeutung des Sparens zu stärken und Menschen dazu zu ermutigen, finanzielle Rücklagen aufzubauen.

In Deutschland ist der Weltspartag traditionell mit dem 30. Oktober verbunden. Besonders bekannt ist der Brauch, dass Kinder ihre gefüllten Sparschweine zur Bank bringen, das gesammelte Geld einzahlen und dafür ein kleines Geschenk erhalten.

Auch wenn das Sparschwein heute längst nicht mehr die einzige Möglichkeit ist, Geld zurückzulegen, bleibt die Grundidee des Weltspartags aktuell: Regelmäßiges Sparen kann dabei helfen, finanzielle Rücklagen aufzubauen und persönliche Ziele zu erreichen.

Warum fällt Sparen manchmal schwer?

Für den nächsten Urlaub, eine größere Anschaffung oder als finanzielle Reserve für unerwartete Ausgaben: Es gibt viele gute Gründe, Geld zurückzulegen. Trotzdem ist es nicht immer einfach, regelmäßig zu sparen.

Dafür kann es unterschiedliche Ursachen geben:

  • Wenig finanzieller Spielraum: Miete, Lebensmittel, Energiekosten und andere laufende Ausgaben beanspruchen einen großen Teil des Einkommens. Nicht immer bleibt genügend Geld übrig, um etwas zurückzulegen.
  • Sparen wird auf später verschoben: Der Vorsatz ist da, aber im Alltag geraten andere Dinge in den Vordergrund. Am Monatsende bleibt dann häufig kein Geld mehr zum Sparen übrig.
  • Fehlende Sparziele: Ohne ein konkretes Ziel fällt es manchmal schwer, regelmäßig Geld beiseitezulegen. Wer weiß, wofür er spart, kann seine Fortschritte leichter verfolgen.
  • Kleine Beträge werden unterschätzt: Nicht jeder kann monatlich große Summen zurücklegen. Dabei können auch kleinere, regelmäßige Sparbeträge über längere Zeit zu einer nennenswerten Rücklage werden.
  • Unvorhergesehene Ausgaben: Eine Autoreparatur, eine neue Waschmaschine oder andere unerwartete Kosten können dazu führen, dass bereits angespartes Geld wieder benötigt wird.

Nicht jedes dieser Hindernisse lässt sich einfach überwinden. Gerade wenn das Einkommen kaum für die laufenden Ausgaben reicht, ist Sparen nur eingeschränkt möglich. Wer jedoch finanziellen Spielraum hat, kann mit einigen Anpassungen versuchen, das Sparen leichter in den Alltag zu integrieren.

Sparen zur Gewohnheit machen: Drei einfache Ansätze

Regelmäßiges Sparen muss nicht bedeuten, jeden Monat aufs Neue eine Entscheidung zu treffen. Oft hilft es, feste Abläufe zu schaffen und Sparziele klar zu definieren.

1. Mit kleinen Beträgen anfangen

Es muss nicht gleich eine große Summe sein. Wer beispielsweise monatlich 20 Euro zurücklegt, hat nach einem Jahr bereits 240 Euro gespart – mögliche Zinsen noch nicht eingerechnet.

Entscheidend ist, einen Betrag zu wählen, der zum eigenen finanziellen Spielraum passt. Wenn sich die finanzielle Situation verändert, kann auch der Sparbetrag angepasst werden.

2. Konkrete Sparziele festlegen

Ein bestimmtes Ziel kann helfen, den Überblick zu behalten und Fortschritte sichtbar zu machen. Das kann eine Reise sein, eine größere Anschaffung oder der Aufbau eines finanziellen Notgroschens.

Wer mehrere Ziele verfolgt, kann seine Ersparnisse entsprechend aufteilen. So lässt sich leichter nachvollziehen, wie viel Geld für welchen Zweck bereits zurückgelegt wurde.

3. Sparen automatisieren

Wer jeden Monat selbst daran denken muss, Geld zur Seite zu legen, vergisst es möglicherweise oder verschiebt es auf später.

Automatische Sparregeln können dabei helfen, regelmäßig Geld zurückzulegen. Beispielsweise lässt sich festlegen, dass nach dem Gehaltseingang ein bestimmter Betrag gespart wird. Auch das automatische Aufrunden von Kartenzahlungen ist eine Möglichkeit, kleinere Beträge anzusammeln.

Weitere praktische Tipps findest du in unserem Artikel „Effektiv Geld sparen: Tipps für deinen Geldbeutel“.

 

Gezielt zurücklegen mit der BBVA Sparbox

Mit der digitalen BBVA Sparbox kannst du direkt innerhalb deines Girokontos Geld für unterschiedliche Ziele zurücklegen. Dafür benötigst du kein zusätzliches Sparkonto.

In der BBVA App kannst du bis zu fünf Sparziele festlegen und automatische Sparregeln einrichten, die dich beim regelmäßigen Sparen unterstützen.

Dazu gehören beispielsweise: 

Save salary

Lege fest, welcher Betrag nach deinem Gehaltseingang automatisch in deine Sparbox übertragen werden soll. So kannst du regelmäßig sparen, ohne jeden Monat selbst eine Überweisung vorzunehmen.

Round up purchases

Wenn du diese Sparregel aktivierst, werden Zahlungen mit deiner BBVA Debitkarte auf den nächsten vollen Euro aufgerundet. Die Differenz wird automatisch in deiner Sparbox gesammelt.

Maximalguthaben festlegen

Bestimme einen Betrag, der auf deinem Girokonto verbleiben soll. Überschreitet dein Kontostand dieses Limit, kann der darüberliegende Betrag automatisch in deine Sparbox übertragen werden.

Die Sparregeln lassen sich individuell anpassen. Außerdem kannst du jederzeit Geld aus deiner Sparbox auf dein Girokonto übertragen. Das Guthaben wird entsprechend den für dein BBVA Girokonto geltenden Konditionen verzinst.

Automatisch sparen mit der Sparbox

Erreiche deine Ziele Schritt für Schritt mit automatischen Sparregeln.

Conclusion: Der Weltspartag als Anlass für neue Spargewohnheiten

Seit mehr als 100 Jahren erinnert der Weltspartag daran, wie wichtig finanzielle Rücklagen sein können. Auch wenn sich die Möglichkeiten des Sparens verändert haben, ist der Grundgedanke derselbe geblieben.

Wer regelmäßig Geld zurücklegen möchte, muss dafür nicht unbedingt große Beträge aufbringen. Konkrete Ziele, realistische Sparbeträge und automatisierte Abläufe können dabei helfen, Sparen zu einer festen Gewohnheit zu machen.

Der Weltspartag ist eine gute Gelegenheit, damit anzufangen – unabhängig davon, ob du bereits regelmäßig sparst oder dir gerade erst ein erstes Sparziel setzt.

Häufig gestellte Fragen zum Weltspartag (FAQs)

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