Am 1. Februar ist wieder der Ändere‑dein‑Passwort‑Tag – ein Aktionstag, der seit Jahren daran erinnert, den eigenen digitalen Schutzschild zu überprüfen. Und auch wenn sich Sicherheitstechnologien rasant weiterentwickeln, bleibt ein starkes Passwort einer der wichtigsten Bausteine, um deine Daten zu schützen.
Doch 2026 gilt: Nicht häufiger ändern – sondern besser!
6 Profi‑Tipps für wirklich sichere Passwörter
1. Verwende lange Passwörter
Mindestens 12–16 Zeichen. Länge ist einer der stärksten Schutzfaktoren.
2. Nutze eine Kombination aus Groß‑/Kleinbuchstaben und Zahlen
Je mehr unterschiedliche Zeichentypen, desto schwerer ist dein Passwort zu knacken.
3. Vermeide vorhersehbare Muster
Keine Wörter aus dem Wörterbuch, keine Namen, keine Geburtstage, keine Tastaturmuster wie „1234“, „qwertz“, „abcd“.
4. Verwende Passphrasen
Kombiniere mehrere Wörter + Zahlen/Sonderzeichen, z. B.:
Sommer!Regen_2026 oder Kaffee+Morgen=Yeah7
5. Nutze für jeden Dienst ein eigenes Passwort
Ein einziges geleaktes Passwort darf nicht dein gesamtes digitales Leben gefährden.
6. Speichere Passwörter nicht im Browser, sondern in einem Passwort‑Manager
Passwort‑Manager generieren sichere Passwörter und speichern sie verschlüsselt.
Warum starke Passwörter immer noch unverzichtbar sind
Cyberkriminalität entwickelt sich rasant weiter. Täter arbeiten längst nicht mehr mit simplen Methoden, sondern setzen auf ausgefeilte Techniken wie gefälschte Login‑Seiten, täuschend echte Phishing‑Mails, automatisierte Passwort‑Bots oder Social‑Engineering‑Angriffe, bei denen Menschen geschickt manipuliert werden. In dieser digitalen Bedrohungslage ist ein starkes Passwort nach wie vor eine der wichtigsten Verteidigungslinien — oft die allererste.
Ein sicheres Passwort schützt dich zuverlässig vor:
- unbefugtem Zugriff auf dein Konto – Angreifer können ohne gültige Zugangsdaten nicht einfach in dein Online‑Banking eindringen.
- Identitätsmissbrauch – Kriminelle könnten sich als du ausgeben, Verträge abschließen oder dein Profil für betrügerische Aktivitäten nutzen.
- finanziellen Schaden durch manipulierte Transaktionen – Sichere Passwörter verhindern, dass Fremde Überweisungen tätigen oder deine Zahlungsmittel missbrauchen.
- Missbrauch persönlicher Daten – je stärker dein Passwort, desto schwieriger wird es, sensible Informationen abzugreifen und weiterzuverkaufen.
Entscheidend ist dabei: Ein gutes Passwort muss nicht kompliziert sein — sondern durchdacht. Es geht nicht darum, sich kryptische Zeichenfolgen zu merken, sondern darum, ein Passwort zu wählen, das für Maschinen schwer zu knacken, für dich aber leicht zu behalten ist. Moderne Sicherheitsstandards setzen daher auf lange Passphrasen, vielfältige Zeichentypen und eine klare Struktur, die Angriffe effektiv ausbremst.
Deine Sicherheit an erster Stelle
So schützt du dein BBVA Konto zusätzlich
- Achte immer darauf, dass du dich nur über offizielle Domains oder die BBVA App einloggst.
- Klick niemals auf Links in verdächtigen Mails oder SMS.
- Prüfe regelmäßige Kontobenachrichtigungen – ungewöhnliche Aktivitäten fallen so sofort auf.
Fazit: Ein Passwort ist klein – aber entscheidend
Der „Ändere‑dein‑Passwort‑Tag“ erinnert uns daran, wie wichtig digitale Sicherheit ist. Statt möglichst komplexe Sonderzeichenkombinationen zu nutzen, gilt heute:
Ein Passwort muss logisch, lang, individuell und leicht zu merken sein – für dich, nicht für Angreifer.
Mit einem gut gewählten Passwort, der BBVA App und unseren Sicherheitsfunktionen bist du bestens geschützt.